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Samstag, 12. August 2017

Bautag #9

Geregnet hat es heute. Viel...
Trotzdem haben wir uns nicht geschont und haben uns heute Morgen, mäßig motiviert, zu unserem Bautermin getroffen. Alex kam gegen halb 11 auf einen Kaffee bei mir vorbei und dann ging's auch schon los. Froh dass wir das Werkzeug bereits gestern eingeladen hatten fuhren wir zum Weisshauswald.
Erstmal im Wald angekommen ging es eigentlich mit dem Regen. Durch das Blätterdach drangen kaum Tropfen zu uns durch. Naja... später schon, aber für den Anfang war es erstmal in Ordnung.
Der ganze Regen der letzten Tage hatte den positiven Effekt dass sich ganz gut mit der Erde arbeiten ließ. Und da heute sowieso niemand dabei war der die Motorsäge hätte bedienen können, beschloßen wir daher die Strecke heute erstmal nicht viel weiterzuführen, sondern die zuletzt gegrabenen Streckenteile zu überarbeiten. Bei den letzten Bautreffen sind wir so rasch voran gekommen, dass die Erdarbeiten dort noch nicht so sonderlich gut ausgeführt waren und vielerorts noch Arbeit zu erledigen war.
Unsere erste Baustelle war eine Anliegerkurve wo wir die Erdschicht verstärkten. Ein paar Schubkarrenladungen später waren wir damit schon ganz zufrieden und tranken den zweiten Kaffee =)
Mittlerweile waren auch Roland und Daniel eingetroffen und so ging es mit frischer Kraft zurück an die Arbeit. Roland nahm sich die Rampe nach der ersten 180°-Kurve vor. Bislang lag dort lediglich ein Stamm mit ein wenig Erde davor.
Aber einen zweiten Stamm und drei Kubikmeter Erde später hatte Roland das Kurvenende in eine stattliche Rampe verwandelt.
Ich bin gespannt ob es mir gelingen wird schnell genug aus der Kurve rauszukommen um auch von der Rampe profitieren zu können. Nebenbei, ja. Sie kann auch abgerollt werden =)
Nächstes Projekt war ein kleiner Roller, fünf Meter weiter. Jetzt wo wir uns die gebaute Strecke nochmal in Ruhe ansahen kamen uns an einigen Stellen noch Ideen den Trail zu verbessern. Es macht doch schon Sinn nicht nur die Strecke voranzutreiben, sondern sich auch mit den einzelnen Passagen etwas länger zu beschäftigen. Der Roller war jedenfalls so schnell in Form gebracht dass ich nicht mal ein Foto davon gemacht hab.
Ein paar Meter weiter hatte sich in einer Senke, mitten auf der Strecke eine stattliche Pfütze gebildet. Erst jetzt wo ich das schreibe fällt mir auf dass sonst quasi nirgends auf der Strecke Wasser stand. Ausgezeichnet!
Um auch dem Pfützenproblem Herr zu werden gruben wir am tiefsten Punkt ein tiefes Loch in den Trail. Tief genug dass wir unter den Stützbalken kamen und so eine Abflussmöglichkeit für das Wasser schufen.
Anschließen füllten wir unser Loch mit Geröll und bedeckten es nur mit einer Schicht Erde. Ha! Wollen wir doch mal sehen ob dort das nächste mal noch eine Pfütze ist.
Neben Dirk war in der Zwischenzeit auch Kilian und Sohn zu uns gestoßen. Die beiden hatten unseren Facebook-Post gesehen und dachten es wäre eine nette Idee uns etwas zu unterstützen. Recht hatten sie! =) War es.
Nun begaben wir uns an die Arbeit für unser größtes Vorhaben heute. Auf der Passage nach der zweiten 180°-Kurve war bisher nicht viel los. Der Trail steigt nach der Kurvenausfahrt minimal an, um etwa nach 5,6 Metern wieder leicht abzufallen, bis zur dritten 180°-Kurve. Kein Feature. Kein Sprung.. schlicht Trail. Diesen Abschnitt wollten wir zumindest mit einem kleinen Rockgarden etwas mehr Abwechslung bieten.
Wir lockerten die Erde etwas auf und schleppten jede Menge Steinbrocken herbei, womit wir anschließend unseren Trail pflasterten. Das war mächtig Arbeit... Es waren wirklich einige schwerer Brocken dabei. Ich denke wir haben so etwa 5 Meter Rockgarden hinbekommen. Nachdem die Steine platziert waren bestand Alex leider darauf die ganzen schönen Steine mit einer Schicht Erde zu bedecken. Macht Sinn, ich weiß... Aber Schade war es schon. Jetzt sieht man sie gar nicht mehr... Naja. Hoffentlich wir der nächste Regen die Erde in die Fugen spülen und so die ganze Konstruktion stabilisieren.
Ihr könnt mir glauben. Da sind jetzt wirklich jede Menge großer Steine drunter. Hoffentlich haben wir nicht zu viel Erde drauf geworfen... Ich finde man sollte die Steine schon sehen... Naja.
Danach ging's noch eine ganze Weile mit kleineren Arbeiten weiter und schließlich hat Dirk sogar doch noch die Strecke ein paar Meter weitergeführt. Das war ein sehr produktiver Tag heute und ich glaube es wird eine fantastische Strecke! =)

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